|

 
Dieser deutsche
Verwaltungswahn muss aufhören !Jeder
dritte € wird von der Verwaltung verschlungen!
! Gespart werden muss nicht beim Bürger sondern
bei den Verwaltungen !
Seit kurzem ist die neue Regierung im Amt, angetreten mit dem
Ziel, die finanzielle Situation des Staates wieder deutlich zu
verbessern. Und dafür heißt es, alle müssen Opfer bringen.
Alle - außer offenbar der Regierung selbst:
Statt schlank und effizient mit gutem Beispiel voranzugehen,
wird die Regierungsmannschaft sogar weiter aufgeplustert! 30 Staatssekretäre
werden ernannt, bei der Vorgängerregierung waren es nur 26 - und
auch die waren schon umstritten.
Die Empörung ist deshalb groß: "Diese Große Koalition
ist bislang nur groß beim Postenverteilen und Steuernerhöhen",
sagte etwa FDP-Chef Westerwelle in der "Bild"-Zeitung.
"Eine Regierung, die den Bürgern abverlangt, den Gürtel
enger zu schnallen, gleichzeitig aber den eigenen Apparat aufbläht,
verhält sich dreist und frech."
Ungewohnten Beistand erhält er von den Grünen: "Mit
Sparen hat das nichts zu tun. Das ist Postenjägerei", empörte
sich deren Fraktionschef Kuhn.
Und zwar eine ziemlich teure. 9.850 Euro Monatsgehalt bekommt
ein parlamentarischer Staatssekretär, dazu kommen 4.054 Euro Diäten,
2.691,75 Euro steuerfreie Kostenpauschale und eine jährlich
Dienstaufwandentschädigung von 2.760 Euro. Dazu gibt's 5.910 Euro
Weihnachtsgeld.
Davon können andere nur träumen: Den Wehr- und
Zivildienstleistenden etwa wird das Weihnachtsgeld laut
Koalitionsvertrag komplett gestrichen. Nicht nur wegen dieses
etwas unglücklichen Zusammentreffens geht auch der "Bund der
Steuerzahler" auf die Barrikaden:
"Jeder Staatssekretär kostet den Steuerzahler 500 000
Euro pro Jahr", schimpft der Vorsitzende Karl Heinz Däke in
der "Welt".
|